Mit Österreich und Galicien begrüßte BioM auf seiner BayOConnect 2026 zwei Partnerregionen, die eindrucksvoll gezeigt haben, warum europäische Zusammenarbeit heute wichtiger ist denn je.
Ihre starke Präsenz während der gesamten Konferenz setzte ein klares Zeichen: Innovation entsteht nicht isoliert, sondern durch den Austausch von Ideen, Kompetenzen und Netzwerken über Regionen und Ländergrenzen hinweg.
Strategisches Networking am Müncher Biotech-Campus
Der Besuch der Delegationen aus Österreich und Galicien began bereits vor dem offiziellen Konferenzstart mit einem abwechslungsreichen Programm auf dem Münchner Biotech-Campus. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des bayerischen Life-Sciences-Ökosystems erhielten die Gäste nicht nur Einblicke in aktuelle Innovations-Entwicklungen am Standort München, insbesondere durch die M1 Munich Medicine Alliance sondern auch Möglichkeiten für den direkten Austausch, u.a. durch eine Unternehmenspräsentation der Ethris GmbH sowie Besuche bei Eisbach Bio GmbH und dem BioM Inkubator MAxL (Munich Accelerator Life Sciences & Medicine). Den Ausklang bildete ein gemeinsames Networking im traditionellen bayerischen Biergarten, bei dem zahlreiche Gespräche zwischen österreichischen, galizischen und bayerischen Akteuren vertieft werden konnten.
Sichtbarkeit und Austausch während der BayOConnect 2026
Während der Veranstaltung nutzten beide Partnerregionen BioMs Konferenz BayOConnect als Plattform, um ihre Innovationskraft, ihre Forschungslandschaften und ihre strategischen Schwerpunkte einem internationalen Publikum vorzustellen. Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Clusternetzwerken engagierten sich aktiv in Gesprächen, Partnering-Terminen und Diskussionen mit Akteuren aus ganz Europa.
Die Erfolgsfaktoren der diesjährigen Partnerregionen waren insbesondere:
- Klare Positionierung ihrer regionalen Stärken und konkrete Einblicke in Forschungs- und Investitionslandschaften mit hohem Kooperationspotenzial
- Offenheit für neue Partnerschaften und grenzüberschreitende Zusammenarbeit innerhalb Europas
- Aktive Beteiligung an Networking- und Partnering-Formaten über die gesamte Konferenz hinweg
Evening Impulse: Einblicke in zwei dynamische Innovationsökosysteme
Ein besonderes Highlight waren die Evening Impulses, in denen beide Partnerregionen spannende Einblicke in ihre Life-Science- und Innovationslandschaften gaben.
- Österreich, vertreten durch Liesa Doppler (LISA - Life Science Austria), Roland Fuchs (Standortagentur Tirol) & Michael Gruber (Innovation Salzburg), zeigte, dass sich hinter dem internationalen Image als Tourismusdestination ein hochleistungsfähiger Life-Science-Sektor verbirgt: Die Branche erwirtschaftet inzwischen einen höheren Jahresumsatz als der österreichische Tourismussektor und macht Österreich mit einer F&E-Quote von 3,35 % zum drittstärksten Forschungsstandort der EU.
Während Salzburg als kompakter, aber schlagkräftiger Life-Sciences-Hub mit rund 3.000 Beschäftigten, einem Biotech- und Pharma-Umsatz von 950 Mio. Euro sowie einem Talentpool von 6.000 Studierenden überzeugte, präsentierte Tirol seine exzellente Forschungslandschaft rund um die Medizinische Universität Innsbruck und MedLifeLab. Darüber hinaus verfügt Tirol über Europas einzige Antibiotikaproduktion und einen hochqualifizierten Talentpool für die Life Sciences.
- Galizien, vertreten durch Daniel Álvarez, BIOGA (Clúster Tecnolóxico Empresarial das Ciencias da Vida), präsentierte sich als aufstrebender Innovationsstandort an der Schnittstelle von Biotechnologie, Gesundheit und Künstlicher Intelligenz.
Die Region verzeichnet ein zweistelliges Investitionswachstum und investiert 82 Mio. Euro in moderne KI-Infrastrukturen, darunter die Initiative 1HealthAI, einen von nur drei europäischen One-Health-AI-Factory-Standorten.
Ergänzt wird dies durch eine herausragende klinische Forschungslandschaft mit mehr als 3.000 klinischen Studien und einem 4-Sterne-Referenzstatus, die Galicien als attraktiven Standort für Innovation, Translation und internationale Kooperationen positioniert.
BayOConnect als Plattform für internationale Partnerregionen
Die Beteiligung Österreichs und Galiciens unterstreicht die Rolle der BayOConnect als Plattform, um internationale Life-Sciences-Regionen mit dem bayerischen Innovationsökosystem zu vernetzen und neue europäische Kooperationen anzustoßen.
Österreich und Galizien haben eindrucksvoll gezeigt, wie Regionen ihre Sichtbarkeit erhöhen und gleichzeitig konkrete Anknüpfungspunkte für internationale Kooperationen schaffen können – ganz im Sinne der BayOConnect: Innovation durch Vernetzung über Regionen und Ländergrenzen hinweg.
Interesse, Partnerland oder -region bei der BayOConnect 2027 zu werden? Wir freuen uns auf Ihre Ideen und den Austausch.